KI-Audit
Strukturierte Bestandsaufnahme von Prozessen, Daten und Systemen, um KI-Potenziale mit belastbarem Business Case zu identifizieren.
Definition
Ein KI-Audit ist eine strukturierte Analyse eines Unternehmens entlang dreier Achsen: Prozesse, Daten und Systeme. Ziel ist die Identifikation konkreter Use Cases, für die KI-Technologie einen messbaren wirtschaftlichen Wertbeitrag liefert – inklusive Aufwandsschätzung, Business Case und Priorisierung.
Ablauf
Ein KI-Audit gliedert sich typischerweise in vier Phasen: (1) Interviews mit Fach- und Führungsebene, (2) Sichtung relevanter Prozesse und Datenquellen, (3) Bewertung der technischen und organisatorischen Reife sowie (4) Priorisierung der Use Cases nach Umsetzbarkeit und Wertbeitrag.
Ergebnisse
Das Audit-Ergebnis ist eine Roadmap mit priorisierten Use Cases, jeweils inklusive geschätztem ROI, technischem Lösungskonzept, Datenanforderungen, Risikoeinschätzung und DSGVO-Bewertung. Wo eine ROI-Garantie vereinbart werden soll, ist eine solche Roadmap die Voraussetzung: Sie schließt Anwendungsfälle aus, die wirtschaftlich oder technisch nicht tragfähig sind.
Abgrenzung zur KI-Strategieberatung
Während klassische KI-Strategieberatung oft auf Vision und Marktanalyse abzielt, ist ein KI-Audit operativ und umsetzungsnah. Es liefert keine Powerpoint-Strategie, sondern konkrete, umsetzbare Maßnahmen mit Aufwand und Nutzen in Euro.
Häufige Fragen
- Wie lange dauert ein KI-Audit?
- Ein fokussiertes KI-Audit dauert je nach Unternehmensgröße zwischen zwei und sechs Wochen.
- Welche Daten müssen bereitgestellt werden?
- Benötigt werden in der Regel Prozessbeschreibungen, exemplarische Dokumente, Volumendaten sowie ein Überblick über die bestehende System- und Datenlandschaft.
